5 Gedanken zu „Kontakt

  1. Hallo Ihr alle,
    habe in der Zusammenkunft „energieautarkes Lindau“ auf Eure Nachbargemeinde Hard verwiesen und das fehlende „Wellenkraftwerk“ im Hafen moniert .
    Vieles ist möglich!
    Habs angehängt, was mir vom Atomforum (siehe ganz unten) heute zugegangen ist.
    Viel Durchhaltevermögen, Kraft und Erfolg!
    Alexander Köberle

    Absender Kamm, Forum gegen Zwischenlager siehe unten

    Für den Sonntag eine frohe Nachricht

    26.1.12 http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1067257

    Hard setzt auf die Sonne

    Gemeinde Hard errichtet größte kommunale Photovoltaikanlage Vorarlbergs

    Hard- Die Gemeindevertreter der Marktgemeinde Hard haben diese Woche einstimmig den Bau von Photovoltaikanlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden beschlossen. Insgesamt soll eine Modulfläche von rund 4.060 m² entstehen. Das somit größte kommunale Sonnenkraftwerk Vorarlbergs soll jährlich mehr als 554 MWh Strom liefern. Die Inbetriebnahme ist bereits im September dieses Jahres geplant.

    „Mit dieser Dimension entsteht in Hard die nicht nur in Vorarlberg mit weitem Abstand größte Photovoltaikanlage auf Gemeindeebene, auch österreichweit mischen wir mit über 4.000 m² Modulfläche ganz vorne mit“, freut sich Bürgermeister Harald Köhlmeier. Damit komme man dem ambitionierten Ziel, bis zum Jahr 2015 die Hälfte des öffentlichen Energiebedarfs über erneuerbare Energieträger abzudecken, sehr nahe. „Wir wollen auch ein klares Zeichen im Sinne eines verantwortungsvollen Umgangs mit den Ressourcen setzen“, erzählt Köhlmeier weiter. Installiert werden die zukunftsorientierten Stromlieferanten auf Dächern gemeindeeigener Gebäude, wie beispielsweise bei der Sporthalle, der Jugendherberge, einem Kindergarten oder auf Schulen. Die zu erwartende Jahresleistung von insgesamt 554,17 Megawattstunden (MWh) wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist.

    Bürgerbeteiligung

    Die Gesamtkosten der Anlagen werden mit rund 1 Million Euro beziffert. Die Hälfte der Finanzierung wurde durch den Verkauf der gemeindeeigenen VEG-Anteile im April 2011 erreicht. Die andere Hälfte soll durch ein Bürgerbeteiligungsmodell finanziert werden. Dabei können Harder Bürgerinnen und Bürger Anteile erwerben, mit einer attraktiven Garantieverzinsung samt variabler Erfolgskomponente. Der Gemeindechef lädt „Harderinnen und Harder jetzt schon ein, ihr Interesse für diese zukunftsorientierte Energiequelle zu bekunden.“ Gerechnet wird mit einer Amortisationszeit von rund 10 Jahren.

    Mittlerweile sind sämtliche Bewilligungen und Bescheide eingelangt. Nach Bekanntgabe der Novellierung des österreichischen Ökostromgesetzes im Juli 2011 ergriffen die Gemeindeverantwortlichen umgehend die Initiative und stellten einen entsprechenden Förderantrag, „wissend, dass die Fördertöpfe rasch ausgeschöpft sein werden“, betont Harald Köhlmeier. Die Rechnung ging auf. Nun liegt auch die Förderzusage auf dem Tisch. Bereits Anfang März soll die Ausschreibung erfolgen.

    Konsequenter Weg in Richtung Energieautonomie

    „Mit der Realisierung des Nahwärmeprojekts im letzten Jahr, mit dem jährlich rund 2.000 Tonnen CO2 eingespart werden, haben wir einen bedeutenden Schritt in Richtung Energieautonomie gesetzt, der mit der Photovoltaikanlage nunmehr seine Fortsetzung findet,“ bekräftigt der Obmann des Umwelt- und Energieausschusses, Gemeinderat Peter Bildstein, die Entscheidungen der Gemeinde. Als Mitglied des Klimabündnisses trägt man in Hard mit einer Reihe von weiteren Maßnahmen dem Umweltgedanken Rechnung. Beispielsweise auch mit einem neuen Radweg samt Radbrücke nach Bregenz oder mit der Anschaffung eines gemeindeeigenen Elektroautos.

    Photovoltaikanlage Gemeinde Hard
    Gesamte Modulfläche: 4.058,80 m² (Jugendherberge, Kindergarten Falkenweg, Sporthalle am See, Waldstadion, VS und HS Mittelweiherburg)
    Installierte Leistung: 582,20 kWp
    Jahresleistung ins Verteilernetz: 554,17 Megawattstunden
    Kosten: rd. 1 Mio. Euro[K1]
    Geplante Inbetriebnahme: September 2012

    Hard hat 12.600 EinwohnerInnen. Eine vernünftige Richtgröße ist es, in den Kommunen 1 kW Photovoltaikleistung pro Einwohner bis 2020 zu erreichen. Damit kann dann gut die Hälfte des privaten Stromverbrauchs (dazu kommen noch Industrie, Handel und Gewerbe) abgedeckt werden.

    Photovoltaik-Technik ist Halbleitertechnik wie bei den Computern. Und bei beiden Produkten macht die Technik großartige Fortschritte.

    In den letzten fünf Jahren wurde der Preis für neue Solaranlagen mehr als halbiert. Kostete im Sommer 2006 jedes installierte Kilowatt Photovoltaik noch fast 5.000 Euro, so lag im Sommer 2011 dieser Preis bei etwa 2.200 Euro. Jetzt zum Jahresbeginn nur noch bei 1.700 bis 2.000 Euro.

    Dementsprechend konnten für neue Anlagen die Vergütungen pro Kilowattstunde Solarstrom etwa halbiert werden. Von 2006 im Schnitt 50 Cent auf 2011 rund 25 Cent. Und am 1.1.2012 sanken sie wieder um 15 % auf durchschnittlich 21 ct/kWh. Kleine Anlagen bekommen mehr und große Anlagen weniger. Und es steht bereits fest, dass zum 1.7.2012 die Vergütungen für dann neu ans Netz gehenden Anlagen wieder um 15 % gesenkt werden: Auf dann je nach Größe 15 – 21 ct/kWh.

    Im Jahr 2015 werden wir so bei nur noch 10 – 15 ct/kWh für den Solarstrom liegen. Phantastisch!

    Aber dies macht das Geschäft der Atom- und Kohlekraftwerksbetreiber kaputt. Seit Jahren verzögern sie den erforderlichen Umbau der Stromnetze.

    Netze statt Sterne. Statt von den großen zentralen Kraftwerken sternförmig ausgehenden Stromleitungen, brauchen wir wirkliche Stromnetze, denn statt ein paar Dutzend Großkraftwerken liefern uns jetzt hunderttausende Kleinkraftwerke den Strom. Und wir können den Stromverbrauch intelligent machen. Viele Stromverbraucher (Kühlhäuser wie Kühltruhen, Metallschmelzen wie Waschmaschinen) können ihren Strombedarf stunden- und tageweise verschieben. Also dann vorrangig laufen, wenn viel Solar- oder Windstrom im Netz ist.

    Und die Betreiber von Biomasse-Kraftwerken könnten Biogas wie Biomasse speichern und vorrangig dann laufen, wenn Solar und Wind nicht so viel Strom liefern.

    Dieser Fortschritt wird kommen – wie auch die Elektrolok und der Computer trotz Widerstands der Verlierer gekommen sind.

    Gute Sonntagsgrüße!

    Raimund Kamm (Vorstand)

    FORUM Gemeinsam gegen das Zwischenlager

    und für eine verantwortbare Energiepolitik e.V.

    Augsburg – Dillingen – Günzburg – Heidenheim – Ulm

    http://www.atommuell-lager.de

  2. Guten Morgen Wie kann man verhindern, dass die Platanen in der Bregenzer Str. im Zuge der Unterführung Berliner Platz gefällt werden
    Gruß H. Jahnke

  3. Hallo Ihr Lieben,

    a) Wie wäre es mit einer Erweiterung Eurer „Leitbilder…“ um das Thema „Männer!“?
    b) Wie steht es bei Euch mit dem Thema „Bedingungsloses Grundeinkommen“?

    Gruß
    Heinz

    1. Gute Idee, klar … Hättest du einen Textvorschlag?
      Ich bringe das mal bei den „Bunten“ ein.
      😉 Viele Grüsse, Uwe

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