Klimaschutz und Energie

Obwohl sich in der Vergangenheit gezeigt hat, dass die Forderungen der Bunten Liste in Sachen Nachhaltigkeit, Verkehr und Energiewende berechtigt sind und sich auch einiges bewegt hat, bleibt noch viel zu tun. Die Bunte Liste wird deshalb nicht müde werden, weiterhin ihre Forderungen zu wiederholen und Ihnen Nachdruck zu verleihen.

Klimaschutz und Energie
Die lokale Umsetzung der Energiewende ist neben dem Beitrag zum Klimaschutz ein Garant für stabile Energiepreise, vermiedene Heimat- und Landschaftszerstörung in anderen Gebieten (Braunkohleabbau, Atomkraft) und ein signifikanter Beitrag zum Frieden (verminderte Nachfrage nach Öl und Gas).

Stadt und städtische Gebäude

  • Die „Leitlinien zum wirtschaftlichen Bauen“ des Landkreises Lindau (Passiv-hausstandard Neubau und Bestand) übernehmen.
  • Alle städtischen Gebäude unter Berücksichtigung der „Grauen Energie“ energetisch sanieren.
  • Ökogasbezug für städt. Liegenschaften
  • Bürger-PV-Anlagen auf allen geeigneten städtischen Dachflächen ermöglichen.
  • Energie- und rohstoffeffiziente Stadtverwaltung (Beschaffungswesen)
  • Klimaschutzkonzept umsetzen.
  • Kommunales Energiemanagement mit Klimaschutzbericht vorantreiben.

Energiekonzept

  • Quartierskonzepte für eine kleinräumige, effiziente Energieversorgung unter Einbeziehung von Kraft-Wärme-Kopplung, Wärmerückgewinnung aus Abwasser, Biomassenutzung und Stromerzeugung aus Niedertemperaturabfallwärme (ORC) entwickeln.
  • Die gesamte Stadt, auch das Gewerbe, mit 100 % Ökostrom, z.B. „Li-Strom Grün“ der Stadtwerke Lindau, versorgen.
  • 50 % Strom-Eigenerzeugung im Stadtgebiet mit Solarstrom, Kleinwindkraftan-lagen und Kraft-Wärme-Kopplung bis 2020 durch Bürger, Gewerbe, Stadtwerke und GWG
  • Sämtliche im Stadtgebiet und Seeufer anfallender Biomasse vor Ort nutzen: Seeholz, Straßenbegleitgrün, Lebensmittelreststoffe (jedoch keine Nahrungsmittel!) werden zu Bioerdgas, Holzhackschnitzeln und ggf. stofflich verwertet.

Energieeffizienz

  • Öffentliche Straßenbeleuchtung (mit LEDs) optimieren.
  • Energieverbrauchs-Statistiken im Versorgungsgebiet der Stadt Lindau (quartiersspezifisch) regelmäßig veröffentlichen.
  • Verpflichtende energetische Vorgaben durch die Bauleitplanung beim Verkauf städtischer Grundstücke festlegen (siehe Lindenberg).
  • Einhaltung der Vorgaben aus der Energieeinsparverordnung überprüfen (z.B. Immobilienanzeigen mit Energieeffizienzklassenangabe).
  • Unabhängige Energieberatung in der Stadtverwaltung fördern.
  • Energiesparsets für GWG-Mieter, Strom-sparcheck für Bedarfsgemeinschaften

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