Mobilität: Bahn, Bus, Rad, Auto … und Fußgänger

Mobilität ist ein Grundbedürfnis, welche dem Gemeinwohl verpflichtet ist.
Mobilität, insbesondere im städtischen Bereich, muss geprägt sein durch: Schadstofffreiheit, Lärmfreiheit, Energieeffizienz und keine Gefährdung schwächerer Verkehrsteilnehmer. Eine an die Mobilitätsbedürfnisse angepasste, fortschrittliche Verkehrsinfrastruktur, gepaart mit moderner Elektromobilität, ermöglicht ein Höchstmaß an Bewegungskomfort bei gleichzeitig reduzierter Umfeld-Belastung. Die Handlungsoptionen für Lindau sind vielfältig.
ÖPNV und Bahn
Tarifverbund mit Stadtbus, Bahn, bodo und Vorarlberger Landbus einrichten.
Touristik-Ticket entwickeln.
ÖPNV in unsere Nachbarstädte erweitern und mit unserem Stadtbus kombinieren.
Wetterfeste, fahrgastfreundliche Stadtbushaltestellen mit Überdachung errichten.
Teures Parken auf der Insel, Busfahren so günstig wie möglich soll AutofahrerInnen zum Umsteigen bewegen.

Stadtbus Lindau
Der Stadtbus ist ‚unser Kind‘ und soll weiterhin gut gedeihen.

  • Die Stadtbus-Linien und -Haltestellen ausbauen und verbessern. Beispiele: bei Fa. Tanner und am Eichwaldbad
  • Bäderbus zum Eichwaldbad im Sommer
  • Abgestimmter Taktfahrplan für Bahn- und Regionalverkehrsmittel
  • Kundenmonitoring und Mitarbeiterschulung nach dem Motto: Der Kunde ist König!
  • Ermäßigte Winter- und Sommerfahrkarten für den Stadtbus, Saisonticket, Job-Ticket
  • Kapazitätserweiterung des Stadtbusses durch größere Busse (Gelenkbusse) oder ¼h-Takt, mit erweiterten Fahrzeiten
  • Die nächste Stadtbusgeneration auf Strombetrieb umstellen.
  • Bodensee-S-Bahn verwirklichen.
  • Stadtbus ohne Werbung (wie in Vorarlberg)

Straßenverkehr

  • Elektromobilität fördern, z.B. durch den Ausbau der Ladesäuleninfrastruktur für Elektrofahrzeuge im Stadtgebiet (Schulen, Hotels, Einkaufszentren) und überregionale Vernetzung.
  • Städtische Dienstfahrten mit Rad, Bus, E-Mobil und Car-Sharing
  • Einfahrt Heidenmauer für Fahrräder freigeben.
  • Schrittgeschwindigkeit für Fahrräder in Fußgängerzonen (wie z.B. in Sonthofen)
  • Tempo 30 im gesamten Stadtgebiet, auch auf Bundesstraßen (wie in Hagnau)
  • Spielbankparkplätze öffnen.
  • Stadtteilbezogene Parkzonen für Bewohner einrichten.
  • Parkplätze im Altstadtkern stufenweise abbauen.
  • Seeparkplatz in ein Erholungsgebiet und einen Veranstaltungsort umwandeln.
  • Parkplatzgebühren in allen Stadtteilen auf städtischen Flächen erheben. Beispiele: Eichwaldbad, Rickenbacherstraße, Heuriedweg

Verkehrskoordination

  • Mobilitätsmanagement bei den Stadtwerken einrichten.
  • Mobilitätszentrale/Tourismusbüro zur nachhaltigen Verkehrslenkung

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