„Hoch die internationale Bodensee-Solidarität!“ Natur geht uns alle an!

Länderübergreifende Unterstützung für Aktive in Lochau, die für den Erhalt von Wald, Natur und Umwelt eintreten!
Denn: Die Natur macht an der „Grenze“ nicht halt!
Unter diesem Motto beteiligte sich die Bunte Liste an der Demo, zu der die Naturschutz-Aktiven rund um Simone Tragesser in Lochau aufgerufen hatten (Wir berichteten.).
Am Eiscafe Melanie haben sich am letzten Samstag eine die Demonstranten/innen versammelt, um sich über die umfangreichen Abholzungsmaßnahmen am Lochauer Pfänderhang zu informieren. Simone Tragesser gab einen Überblick über die Situation und die bisherigen Recherchen, dann sind wir alle die neugebauten Forststrassen in den Hang hinaufgestiegen. Insgesamt entstand – auch weil ein Waldbesitzer dabei war, der sich durchaus konstruktiv der Kritik und Diskussion stellte – ein komplexes Bild von den umfänglichen Rodungen, den Baumaßnahmen und dem bedauerlichen Zustand des zerstörten Waldbiotops an diesem empfindlichen Hang.
Deutlich wurde aber auch die verschiedenen Verstrickungen von Kommune, Waldbesitzern und Politik, die wieder mal deutlich machen, wie schnell die Natur und die Bäume den ‚Handlungszwängen‘ der sog. „Hangsicherung“ zum Opfer fallen.
Generell werden hier in Lochau, wie auch in Lindau, natur- und kulturräumliche Landschaften, also auch Wälder, Wiesen, sogar ganze geologische Formationen, zerstört, wobei jeweils die Allgemeinheit diese Kosten zu tragen hat. Gerade am Bodenseeufer mit seinen bekannten Leitbildern des Erhalts der Landschaft und Natur ist dies höchst bedauerlich. Die Aktiven in Lochau fordern den Erhalt der Landschaft, des Waldes und der Hangstruktur und die Einstellung weiterer umweltzerstörender Arbeiten.
Deshalb ist die länderübergreifende Zusammenarbeit der Aktiven umso wichtiger, wenn es um den Naturschutz und den Erhalt von Kulturlandschaften geht.
Die Bunten begrüssen und unterstützen das engagierte Eintreten der Aktiven in Lochau, um hier politische Versäumnisse aufzudecken und hoffentlich das drohende „Schlimmere“ noch vermeiden zu können.
(Uwe Peschka, Lindau)

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