Ein guter OB …

Manche glauben, Daniel OBmayr fehle die Erfahrung, um ein guter OB zu sein.

Vor allem gibt es Bürger aus der “Freien Wirtschaft”, die halten nur solche Menschen für geeignet, erfolgreich Politik zu machen und “Führungsstärke” zu zeigen, die aus ihrem eigenen beruflichen Umfeld kommen und sich in den gleichen Zirkeln bewegen. Doch haben solche “Mehdorns” und “Ackermänner” tatsächlich das Zeug, die anstehenden Probleme zu lösen?

Ein OB hat doch viel mehr die Aufgabe, das eigene Team zu Höchstleistungen zu motivieren, zwischen den streitenden Parteien im Stadtrat zu moderieren und mit Kooperationspartnern und übergeordneten Stellen zu verhandeln. Dies erfordert soziale Kompetenzen in einem hohen Ausmaß und ist bei den Hauruck- und Managersprechtypen leider nicht so gefragt. Da geht es in erster Linie um Macht und Hierarchie. Welche Verschwendung von Zeit, Energie und Ideen das oft darstellt. Kein Wunder, dass Menschen aus einem ganz anderen sozialen Umfeld wie der Lehrer Kretschmann oder der Sozialarbeiter Obama erfolgreich geworden sind. Und in welches Chaos ein Macher aus der Wirtschaft die USA als Präsident führt, erleben wir ja grade. – Ulrike Lorenz-Meyer

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